20 JAHRE VHF e.V.
Am 3. Januar 1987 trafen sich neun aktive Fliegerfreunde, um den VHF "aus der Taufe zu heben".
Seitdem beträgt die Gesamtsumme der geleisteten Flugstunden (FH) bis März 2004 etwas über 10.000 FH mit 18.000 Landungen. Das schließt die auf gelegentlich hinzugecharterten Flugzeugen erbrachten FH und Schulungen mit ein. Diese Summe entspricht bei einer durchschnittlichen Fluggeschwindigkeit von 90 kts einer möglichen Flugstrecke von ca. 1,6 Mio. km, das ist etwa der 40fache Erdumfang.

DIE ZIELE UND DAS
SELBSTVERSTÄNDNIS DES VHF
Der VHF e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg (Vereinsadresse: VHF, c.o. Klaus-Rudolf Kelber, Bergstr. 9, 24558 Henstedt-Ulzburg). Sein oberstes Ziel ist die Förderung der Luftfahrt.
Nach innen gerichtet heißt das: der Verein hält für seine Mitglieder als der verantwortliche Halter Fluggerät vor und sorgt für die fliegerische Qualifikation der Piloten im Rahmen des eigenen Flugbetriebes nach Sichtflugbedingungen. Im einzelnen sind das folgende Ziele:- Hohe fliegerische Qualifikation durch Aus- und Fortbildung der Mitglieder
- Erzielung und Erhaltung eines hohen Sicherheitsstandards
- Anregung interessanter fliegerischer Vorhaben
- Günstige wirtschaftliche Finanzierung des Flugbetriebes und Vereinslebens
- Freude an gemeinsamen fliegerischen Erlebnissen
- Erhaltung und Mehrung der Vereinsgüter
= Schulen und Trainieren
= Sicher Fliegen
= Viel fliegen
= Billig fliegen
= Spaß am Fliegen
= Bestandspflege
Nach außen gerichtet verfolgt der Verein die Förderung der Luftfahrt durch Zusammenarbeit mit anderen Fliegerclubs, durch Wahrung unserer Interessen bei den Luftfahrtbehörden und in der Öffentlichkeit, durch Mitwirkung bei öffentlichen Luftfahrtveranstaltungen, durch Darstellung unserer Interessen und Leistungen gegenüber der kritischen Bevölkerung.
Diese Ziele können nur erreicht werden durch die freiwillige Gemeinschaftsleistung aller Mitglieder. Jedes Mitglied hat sich mit seinem Beitritt für die Übernahme der eigenen Verantwortlichkeit zur Erreichung der Vereinsziele entschieden und damit verpflichtet, entsprechend seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten mit besten Kräften diese Ziele zu unterstützen. Jeder muß sich auf jeden verlassen können. Das kostet nicht nur finanziellen Aufwand, sondern auch viel Freizeit und Verfügbarkeit, wenn man gebraucht wird. Der VHF e.V. versteht sich daher nicht als "Charter-Verein", bei dem man preiswert ein Flugzeug mieten kann. Die Rechte der Mitglieder beruhen auf Pflichten!

Der VHF e.V. verfügt zur Zeit über zwei Flugzeuge (TB 10), die vollständig durch Beiträge und Flugstundengelder der Mitglieder bezahlt sind. Sie sind auf dem Flugplatz Uetersen stationiert. Der VHF e.V. betreibt eine vereinseigene Flugschule zur Ausbildung ausschließlich der eigenen Mitglieder zum PPL-A und Erwerb der CVFR-Berechtigung.
Allen Mitgliedern steht ein elektronisches Buchungssystem zur Verfügung, in dem auch technische und flugbetriebliche Meldungen, enthalten sind.
Die erforderlichen technischen Kontrollen und Wartungsarbeiten an unseren Flugzeugen werden durch eigene qualifizierte Mitglieder unterstützt.
Alle Tätigkeiten im Verein, vom Vorstand über die Fluglehrer bis zum Flugzeugwart, erfolgen ehrenamtlich. Diese Philosophie des Selbstverständnisses unseres Vereins hat sich jetzt über fast 20 Jahre bewährt. Alle Mitglieder haben begriffen, daß Engpässe und Widerstände nur gemeinsam überwunden werden können.
(aktualisierter Text aus der 10-jährigen Festschrift, von Dr.Konrad Steininger)
VHF Flugzeuge im Jahr 1998
DIE FLIEGERLAGER
Einen entscheidenden Beitrag zur Erfüllung der oben beschriebenen Ziele des VHF leisten die in unterschiedlichen Gegenden und zu verschiedenen Jahreszeiten durchgeführten Fliegerlager und Gemeinschaftsausflüge.

Sinn und Zweck dieser Veranstaltungen braucht man denen, die je dabeigewesen sind, nicht zu erläutern. Dabeisein heißt, sich selbst aktiv und planbar in die Gemeinschaft einzubringen. Dann eröffnet sich dem Teilnehmer Sinn und Nutzen der Fliegerlager von ganz alleine. Ohne unsere Fliegerlager, die samt und sonders ein durchschlagender Erfolg waren, wäre der VHF nicht so schnell zu der jetzigen soliden Gemeinschaft von Fliegerfreunden zusammengewachsen.
In den ersten fünf Jahren dienten unsere Fliegerlager vorwiegend der Ausbildung und Fortgeschrittenenschulung unseres Mitgliedernachwuchses. Wer nur im norddeutschen Flachland fliegen lernt, braucht Nachhilfe und Übung, aber auch eine Portion Selbstvertrauen, wenn er sich in fremden Landen und bergigen Gegenden zurechtfinden soll.
Nachdem unsere Piloten "flügge" geworden sind, dienen nun diesem Ziel drei weitere Veranstaltungen, die zur festen Einrichtung des Vereins geworden sind: - die "Vatertagstour" über Himmelfahrt, - der "Familienausflug" zu Pfingsten, - die "Herbstreise" zum Saisonabschluß.
Eine Liste dieser Ausflüge ist in unserer Bildergallerie zu finden.

DIE TECHNIK IM VHF e.V.
Es war schon immer eine der Intentionen des VHF gewesen, eine eigene Technik-Crew zu haben. Dies war bisher nicht zuletzt deshalb möglich, weil ein Teil der Flugbegeisterten des VHF stets wissen wollte, warum und wie ein Flugzeug wirklich funktioniert. Und wenn dieser Teil auch noch technisch begabt ist, besteht immer die Möglichkeit einer technischen Weiterbildung durch die Mitwirkung bei Wartungsereignissen.
Darüber hinaus bietet der Deutsche Aeroclub (DAeC) für qualifizierte Mitglieder eine Ausbildung zum Flugzeugwart. Nach Teilnahme an einem 1-wöchigem technischen Lehrgang des DAeC und erfolgreichem Abschluß darf man als Flugzeugwart technische Kontrollen bei den vorgeschriebenen Wartungsintervallen durchführen und in den Dokumenten der Flugzeuge bestätigen. Auf diese Weise kann man "seinem Flugzeug" wirklich näher kommen, und der Verein (also wir alle) kann Kosten sparen.
Für die Genehmigung zur Ausbildung von Flugschülern müssen wir einen Wartungsvertrag mit einer gewerblichen Luftwerft nachweisen.
Für eine routinemäßige 50-Stunden-Kontrolle sind ca. 6-10 "Mann-Stunden" erforderlich, für eine 100-Stunden-Kontrolle ca. 25-30 Arbeitsstunden.
Hinzu kommen noch Arbeitszeiten für Reinigung und kleinere Reparaturen. Zur Zeit verfügt der VHF über drei Flugzeugwarte. Pro Jahr fallen bei unseren drei Flugzeugen insgesamt ca. 12 planmäßige sowie etliche außerplanmäßige Wartungsereignisse an.
Da sich diese vornehmlich auf die Sommermonate konzentrieren, verlangt dieser Umstand viel Engagement seitens der Technik-Crew.
Deshalb ist jeder weitere Interessierte sofort willkommen. Bei der Pflege und Instandhaltung unserer Flugzeuge fallen vielerlei Aufgaben an, für die man kein Technik-Freak sein muß. Allerdings hat sich in der Vergangenheit gezeigt, daß die prinzipielle Bereitschaft, "irgendwann einmal mitzuhelfen", nicht genug ist. Da alle VHF-Mitglieder kalkulierbar buchen und fliegen wollen, ist es für die Technik-Gruppe unabdingbar, genauso kalkulierbar auf regelmäßige Helfer zählen zu können. Darüber hinaus wird durch eine Mitwirkung in der Technik-Gruppe das "Wir-Gefühl" im VHF gestärkt. Die gelegentliche Teilnahme eröffnet auch einen interessanten Einblick in die Qualität der Wartung und den guten technischen Zustand unserer Flugzeuge.
DER VORSTAND

1. Vorsitzender: (Mitte)
Klaus-R. Kelber
2.Vorsitzender: (2.v.r.)
Dr. Wolfgang Zeller
"Finanzminister": (kein Bild)
Michael Reiss
Beisitzer und Technischer Leiter: (links)
Nikolai Essberger
Beisitzer: (2.v.l.)
Alexander Gregor
Flugbetriebsleiter:
Dr. Wolfgang Maßberg
REGELWERKE:
- Satzung (Stand Juni 04, PDF-Datei)
- Flugbetriebsordnung (Stand Januar 2012, PDF-Datei)
- Geschäftsordnung (Stand Januar 09, PDF-Datei)
- Regelung betr. zeitlicher Überziehung der Wartungsintervalle (PDF-Datei)
- EDHE Benutzerordnung (Stand Januar 07, PDF-Datei)
- Gebührentabelle (Stand Januar 2012, PDF-Datei)
